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Brexit versaut das Geschäft, online Casinos fliehen

Brexit und Gibraltar

Am 23. Juni 2016 stimmten die Briten in einem beispiellosen Volksentscheid gegen den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU. Diese Entscheidung hat einschneidende wirtschaftliche und politische Konsequenzen und stellt die EU vor die größte Krise seit der Gründung vor über 65 Jahren (damals noch als Montanunion).

Ein bislang wenig beachteter Aspekt ist, welche Auswirkungen der Brexit auf das Online-Glücksspiel-Geschäft haben wird. Denn ein großer Teil der Anbieter hat seinen Sitz im Vereinigten Königreich oder in assoziierten Gebieten.

Spätestens seit dem Schwarzen Freitag 2011 haben sich alle seriösen Anbieter darum bemüht, innerhalb der Europäischen Union lizenziert zu sein. Das vergleichsweise liberale EU-Recht sichert den Anbietern wie Bwin.Party mit Sitz in Gibraltar, sowie den Spielern einen rechtlichen Rahmen und ein Mindestmaß an Schutz.

Wenn auch die Regulierungen auf nationalem Level über Lizenzierungsbehörden erfolgen, ist der Mantel der Europäischen Union für Spieler und Anbieter ein wichtiger rechtlicher Punkt.

Gibraltar bald spanisch?

Das Online Glücksspiel ist in EU-Ländern ein enorm wichtiger Wirtschaftsfaktor. Alleine auf Gibraltar sind über 3000 Menschen direkt in der Online Glücksspiel Branche beschäftigt, bei einer Einwohnerzahl von knapp über 30.000.

Die Insel selbst ist gar kein Teil der EU. Die Isle of Man diente dazu, Verträge zwischen Großbritannien und der Europäischen Union durchzuführen. Aber genau hier haben wir das Problem: Diese Verträge, auch die des Glücksspiels, müssen nun neu verhandelt werden.

Ebenso wie die Isle of Man muss das Land Gibraltar berücksichtigt werden. Gibraltar ist im Gegensatz zu der Isle of Man ein fester Teil der EU und beherbergt einen weiteren großen Teil der online Casino Anbieter. Für Gibraltar ist es nun an der Zeit finanziell mehr Geschick zu zeigen um weiterhin von den guten Konditionen der Verbindung des Binnenmarktes zu der EU zu profitieren.

Mit einem rechtzeitigen Umzug der Glücksspielunternehmen an einen anderen Unternehmenssitz, z.B. auf Malta, können sich diese vorerst von den Nachteilen befreien. An dem neuen Standort müssten diese aber auch erst wieder neue Lizenzen erhalten um von dort aus am Glücksspielmarkt teilzunehmen.

Es überrascht daher nicht, dass 96 % der Einwohner von Gibraltar gegen den Brexit gestimmt haben und nun entsprechend verärgert sind. Sogar eine Rückgabe an Spanien wurde in den Raum gestellt. Der spanische Außenminister Jose Manuel Garcia-Margallo hat bereits eine spanisch-britische Co-Verwaltung von Gibraltar vorgeschlagen.

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